Bodensee-Challenge 2018 in Arbon

 

Eine Challenge, bei denen sich Paddler/-innen aller Art auf 10 Kilometer Distanz miteinander messen und austauschen können, fand im schweizerischen Arbon statt. Dieser Wettkampf ist Teil der Bodensee-Challenge unter dem Motto „ein Wettkampf vier Rennen“, die in diesem Rahmen zum ersten Mal ausgerichtet wird. Nachdem die ersten beiden Teile in Kreuzlingen und Friedrichshafen bereits erfolgreich abgeschlossen wurden, folgte nun der dritte Teil in Arbon. Der Organisator dieses Events war der dort ansässige Drachenboot- und Wassersportclub und alle Helfer/-innen waren mit viel Herzblut bei der Sache, damit sich die Sportler/-innen vor und nach dem Wettkampf stärken konnten und alles reibungslos ablief. Auch der Kanu Club Konstanz war wieder mit zahlreichen Sportlern vertreten, die sich mit dutzenden anderen Teilnehmern bei strahlendem Sonnenschein aufs Wasser wagten. Natürlich werden die unterschiedlichen Teilnehmer/-innen in verschiedenen Kategorien gewertet, da man bekanntlich SUPs, nicht mit Seekajaks, 2er oder 1er Surfskis oder Rennkajaks vergleichen kann.

Für unseren Verein traten in der Kategorie SUP Ilse Tangerding und Martin Malchus an. Im 1er Surfski Männer wagten sich Thomas Maier, Jens Endruweit sowie Helmut und Paul Sorgius aufs Wasser. Bei dem 1er Surfski Damen waren es Jasmin Schlinker und Jessica Böhme vertreten. Sie alle hatten sich in den Wochen davor fleißig vorbereitet und trainiert, um auf den 10 Kilometern ein möglichst gutes Ergebnis einzufahren. In Arbon mussten insgesamt 3 Runden mit 6 Wenden gefahren werden, dabei konnten die Sportler/-innen das Seeufer des Schweizer Städtchens genießen, sofern sie sich die Zeit nahmen einen kurzen Blick zu riskieren. Für die Konstanzer stand das jedoch nicht zur Debatte, jeder kämpfte so hart wie er oder sie nur konnte und mobilisierte ungeahnte Reserven, wenn es nicht mehr ging. Das hat sich schließlich für alle ausgezahlt. So erreichte Paul Sorgius, der auch der jüngste Teilnehmer war, als erster Paddler des KCK nach 50:37 Minuten die Ziellinie. Insgesamt lag er somit auf Platz 5 der Gesamtwertung in Arbon, hinter vier Paddlern aus Friedrichshafen. Nur 22 Sekunden nach Paul erreichte sein Teamkollege Thomas Maier das Ziel (Rang 6) und konnte zusehen wie wenig später Roland Wapp aus Kreuzlingen, Jens Endruweit (54:13 Minuten) und Helmut Sorgius (55:12 Minuten) zum Endspurt ansetzten. Für Helmut Sorgius gab es nach einer Kenterung zwar eine kurze Schrecksekunde, die ihm wertvolle Sekunden kostete, doch bereits nach wenigen Sekunden saß er wieder im Boot. Bei den Surfski Damen gewann Jasmin Schlinker nach 62:02 Minuten vor Conny Gygli aus Kreuzlingen und ihrer Teamkollegin Jessica Böhme (67:11 Minuten) die Challenge und erreichte somit insgesamt Platz 12 (Jasmin) in der Gesamtwertung. Im 2er Surfski schlugen sich Sonja Köstli und Hans-Peter Oechsle aus Kreuzlingen ebenfalls sehr respektabel. Auch für unsere beiden SUP Fahrer Ilse Tangerding und Martin Malchus lief es ausgesprochen gut. Beide hatten sich entschieden, die gesamten 10 Kilometer zu bestreiten und nicht wie einige andere SUPler nach 6 Kilometern aufzuhören. Martin konnte nach 71:23 Minuten erleichtert das Paddel zur Seite legen und sich über Rang 1 in seiner Wertung freuen. Seine Kollegin Ilse kam mit einer Zeit von 75:27 Minuten nur wenig später über die Ziellinie gepaddelt und lag somit auf Rang 2 der SUP-Gesamtwertung.

 

Nachdem alle Teilnehmer/-innen sicher angekommen waren, wurde bei Musik und strahlendem Sonnenschein der Nachmittag gemeinsam beendet. Man konnte sich mit den anderen Sportler/-innen austauschen und sich ordentlich stärken, denn der Drachenboot- und Wassersportclub in Arbon hatte auch für die Bewirtung gesorgt. Nach den Siegerehrungen wurden noch schnell einige Gruppenfotos geschossen und dann zum Heimatverein zurückgefahren. Der nächste und letzte Teil der Bodensee-Challenge findet am 27. Oktober in Konstanz statt. Auch hier ist wieder jeder eingeladen, der Wassersport genauso liebt wie wir. Im Abschluss wird auch der Gesamtsieger der Challenge gekürt, denn schließlich ist es ein Wettkampf mit vier Rennen. 


Bodensee Challenge 2018 in Kreuzlingen

Die Bodensee Challenge, ist eine Regattaserie bei der sich Paddler/innen auf einer 10-12 km Strecke versuchen können. Das Teilnehmerfeld besteht aber in der Regel aus rennerfahrenen Sportlern/innen. Nachdem die Challenge jahrelang nur immer in Friedrichshafen ausgetragen wurde, fand im letzten Herbst auch in Konstanz eine Testveranstaltung statt. Dabei nahmen gleich über 20 Paddler/innen teil. In diesem Jahr findet sie nun an vier Orten statt. Neben dem ursprünglichen Austragungsort können sich die Sportler/-innen in Kreuzlingen, Arbon und Konstanz beweisen. Teilnehmen können Kajak, Surfski, Outrigger oder SUP.

 

Das Auftaktrennen fand in Kreuzlingen statt und wurde vom dortigen Paddel-Club Kreuzlingen organisiert. Der ganze Event an sich fand im Rahmen eines kleinen Festes statt. So konnten Zuschauer, Helfer und Teilnehmer, die aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen, einen Blick in das Bootshaus werfen und sich mit Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen. Interessierte konnten dabei auch etwas über den Kanusport lernen und die unterschiedlichen Bootstypen begutachten. Die Wettkampftrecke über ca. 10 Kilometer war mit mehreren Bojen gut sichtbar gekennzeichnet und durch befreundete Vereine und der Schweizer Lebensrettungsgesellschaft zusätzlich abgesichert. So mussten sich die Teilnehmer/-innen bei schönem Wetter aber leichtem Wellengang nur um ihr vorwärtskommen bemühen. Die Start- und Ziellinie waren dabei an der Fontaine in Kreuzligen und nachdem der Startschuss um 15:15 Uhr pünktlich gefallen war, setzten sich alle Boote zügig Bewegung. Die Strecke führte dabei von Kreuzlingen bis nach Landschlacht und zurück.

 

Die schnellsten in ihrer Klasse waren, im Surfski Thomas Zachert aus Friedrichshafen in 40,48 Minuten. Im Rennkajak Andreas Badertscher vom Paddelclub Kreuzlingen in 46,13. Im Outrigger Andrea Demar vom Paddelclub Kreuzlingen in 66,18 und Ralf Schönung aus Frasnacht in 55,58. Auf dem SUP siegte Max Kapherr von der Reichenau in 62,09.

 

Auch Sportler/-innen vom Kanu-Club Konstanz waren zum helfen und paddeln vor Ort. In Surfski, SUP und Rennkajak wagten sich Jasmin Schlinker, Ilse Tangerding, Jens Müller, Paul Sorgius, Thomas Maier, Oliver Theile und Martin Malchus an die Startlinie. Jasmin Schlinker erreichte in ihrer Kategorie (Surfski) mit 54,46 Minuten den ersten Platz und lag damit in der Gesamtwertung auf dem 12. Platz. Thomas Maier und Paul Sorgius wurden in der Kategorie Surfski männlich jeweils 2. (Sorgius 46,33) und 3. (Maier 47,00) und erreichten in der Gesamtwertung damit Platz 3 und 4, besonders für Paul Sorgius, der mit 17 Jahren der jüngste Sportler vom Kanu-Club Konstanz war, kann sich das Ergebnis mehr als sehen lassen. Oliver Theile und Jens Müller, die beide mit dem Rennkajak an den Start gingen, schlugen sich ebenfalls sehr gut und kamen nur wenige Minuten nacheinander ins Ziel. Auch in der Gesamtwertung liegen die beiden dicht hintereinander auf Platz 4 (Müller 51,15) und 5 (Theile 53,11). Als sehr standfest bewiesen sich Ilse Tangerding und Martin Malchus, die mit ihren Standup-Paddelboards gegen die Wellen kämpften. Ilse Tangerding, die nach 70,10 Minuten über die Ziellinie paddelte, wurde auf 1. Martin Malchus war mit einer Zeit von 64,09 Minuten 2. in seiner Klasse. Jens Endruweit übernahm mit seinem Boot die Sicherung der Start- und Ziellinie.

 

Alle Sportler/-innen haben ihr bestes gegeben und gehen mit ihren Ergebnissen in die Gesamtwertung in Friedrichshafen ein, wo am 30. Juni die nächste Challenge sattfindet. Die dritte Veranstalltung findet schließlich am 8. September in Arbon statt und den Abschluss findet die Serie am 27. Oktober in Konstanz. Die Challenge in Konstanz wird dabei von dem hier ansässigen Kanu-Club Konstanz organisiert und lockt hoffentlich noch mehr hoch motivierte Paddler/-innen aus der Region auf den Bodensee.


Hörnlecup 2017

Zum ersten Mal überhaupt wurde der Hörnlecup, der zur Serie der Bodensee Challenge gehört, bei uns im Konstanzer Trichter und auf dem Obersee ausgetragen. Der Organisator dieses Events war der Kanu-Club Konstanz, das Ganze wurde jedoch von unserem Vereinsmitglied und Drachenboot Abteilungsleiter Tom Maier initiiert und ausgeführt. Auf der 10 Kilometer langen Strecke, die vom Stadtgarten bis  zum Sportboothafen in Staad und wieder zurück führte, konnten Sportler/-innen aller Kanu-Sportarten gegeneinander antreten. Die Rennstrecke führte am Yachthafen Konstanz, der Bodenseetherme, am Strandbad Hörnle und dem Wasserwerk vorbei.

In diesem Jahr versuchten sich insgesamt 20 Sportler/-innen in 16 Booten und SUPs aus Konstanz, Kreuzlingen, Arbon und Friedrichshafen beim Hörnlecup. Sie kämpften sich teilweise gegen den heftigen Wind und die Wellen bei kalten Temperaturen vorwärts. Das tolle Alpenpanorama konnte dabei leider keiner genießen. Die schnellste Zeit hatte sich in diesem Jahr Eberhard Joachim aus Friedrichshafen erkämpft, der bereits nach 49:32 Minuten mit seinem Surfski ins Ziel paddelte. Ihm dicht auf den Fersen waren Denise Stockbridge und Dietmar Korn im 2er Rennkajak, die nach 49:57 Minuten die Ziellinie erreichten. Die drittschnellste Zeit (56:54 Minuten) erreichte Roland Wapp vom Paddel Club Kreuzlingen im Rennkajak. Alle wurden am Ziel vor der Imperia mit einem kleinen Applaus empfangen. Vor allem die SUP Paddler die einen harten Kampf mit dem Gegenwind zu bestreiten hatten, wurden mit einem Sonderapplaus bedacht.

Toll war, dass mit Rennkajak, SUP, Outrigger, Surfski und Seekajak insgesamt fünf verschiedene Bootstypen an den Start gingen. In den nächsten Jahren wird dieser Wettkampf hoffentlich noch weitere Teilnehmer anlocken. Denn diese gelungen Premiere hat die Veranstalter darin bestärkt im nächsten Jahr den Hörnlecup wieder zu veranstalten. Noch am Wochenende wurden Gespräche aufgenommen, diese Serie rund um den See an weiteren Orten weiterzuführen. Die genauen Veranstaltungsorte und Termine stehen aber noch aus.

Ein großes Dankeschön gilt auch allen Helfer/-innen die die Sicherheit an verschiedenen Punkten der Strecke gewährleisteten. Sie überwachten warmangezogen über 1,5 Stunden mit Fernglas und Handy die Rennstrecke.